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Grippe Impfung

Wer sollte sich impfen lassen?

Die Impfung gegen die Grippe wird empfohlen für Personen mit erhöhtem Komplikationsrisiko bei einer Grippeerkrankung:

  • Frühgeborene ab dem Alter von 6 Monaten für die ersten zwei Winter nach der Geburt
  • Schwangere und Frauen, die in den letzten 4 Wochen entbunden haben
  • Personen mit einer der folgenden chronischen Erkrankungen: Herzerkrankung; Lungenerkrankung; Stoffwechselstörung (z.B. Diabetes oder starkes Übergewicht, BMI ≥ 40); neurologische oder muskuloskelettale Erkrankung mit Auswirkung auf die Funktion von Herz, Lungen oder Nieren; Lebererkrankungen; Niereninsuffizienz; Fehlen oder Funktionsstörung der Milz; Immundefizienz (inkl. HIV-Infektion, Krebs oder immunsuppressive Therapie)

Wann:

  • Oktober, Anfang November

Wem ist die Impfung nicht zu empfehlen?

  • Säuglingen unter 6 Monaten
  • Personen mit Allergien gegenüber Impfstoffkomponenten oder Hühnerei-Proteinen; (Ausnahme: Der Impfstoff Optaflu® kann von Personen mit Hühnerei-Allergie verwendet werden)
  • bei Fieber oder akuten Infekten wird empfohlen, die Impfung zu verschieben.

Welche unerwünschten Wirkungen kann die Impfung haben?

  • Reaktionen an der Einstichstelle wie Schmerzen und Rötung treten häufig auf, sind jedoch harmlos und klingen meist nach ein bis zwei Tagen ab.
  • Bei etwa 5% der geimpften Personen kommt es zu systemischen Reaktionen wie Fieber, Muskelschmerzen oder Krankheitsgefühl.
  • Sehr selten (1 Fall auf 100 000 Geimpfte) können neurologische Störungen oder schwere allergische Reaktionen (anaphylaktischer Schock) auftreten. Guillain-Barré Syndrom wurde nach einer Impfung von einer Million Impfungen beobachtet.

Die Wahrscheinlichkeit schwerer Nebenwirkungen nach der Impfung ist um ein Vielfaches kleiner als das Risiko ernsthafter Komplikationen durch eine Grippeerkrankung.

Wer übernimmt die Kosten für die Impfung?

Für Personen, die ein erhöhtes Komplikationsrisiko bei einer Grippeerkrankung haben, werden die Kosten der Impfung von der obligatorischen Krankenkasse übernommen, sofern die Franchise bereits erreicht wurde.

Quelle: Bundesamt für Gesundheit

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